Entschleunigung à la Taizé

Entschleunigung à la Taizé

Fronleichnam war es endlich wieder soweit. Während ein Teil der Gemeinde mit Booten auf dem Wasser unterwegs war, haben wir uns wie auch die letzten drei Jahre ins Auto gesetzt, um gemeinsam die Strecke bis ins Burgund zurückzulegen und in Taizé Gemeinschaft zu erleben und Gott zu erfahren. Mit dabei waren außer Clemens Klingel auch Mitglieder der Gemeinde Neuenhain. Wie jedes Jahr haben wir eine kurze Andacht in der Autobahnkirche in Baden-Baden gehalten, auf der grünen Wiese gepicknickt und uns an den letzten Taizé-Aufenthalt erinnert.

„Wenn man nach Taizé kommt, dann dreht sich die Welt plötzlich nur noch halb so schnell und man beginnt langsamer zu gehen.“ So hat Matthias Schaar seine Erinnerung an Taizé ausgedrückt und tatsächlich, als wir aus dem Auto steigen, können wir es gleich fühlen…wir sind angekommen und es ist fast ein bisschen, als wär' man nie fort gewesen. Wirklich verändert hat sich hier nämlich eigentlich nichts, abgesehen von den neuen USB-Anschlüssen in den Baracken vielleicht, an denen man Handy und Kamera laden kann. Immer noch haben die Menschen Spaß, gemeinsam die Toiletten zu putzen und Essen zu verteilen, immer noch lernt man seinen Nachbarn kennen, weil man einen Apfel gegen einen Joghurt tauscht und immer noch freuen wir uns über die heiße Schokolade nach dem Abendgebet, die wir beim Ojak gemeinsam trinken, immer noch werden hier dieselben Spiele gespielt und dieselben Lieder gesungen.

Und doch ist es immer wieder eine neue Erfahrung, mit neuen Gesprächen, neuen Menschen und Dingen, die dieses Jahr „neu“ waren. So haben wir neue Bande zwischen den Gemeinden Neuenhain und Friedrichsdorf geschlossen; wir haben zum ersten Mal in Cluny mit einem bezaubernden älteren Ehepaar, begleitet von Straßenmusik, französische Volkstänze getanzt; manche haben zum ersten Mal bei der Essensausgabe geholfen; andere haben zum ersten Mal Töpfe gespült, die groß genug waren, um ein Bad in ihnen zu nehmen und ich persönlich habe bei einem Spaziergang meinen ersten Biber gesehen!

Nun freuen wir uns alle schon auf nächstes Jahr, auf alte und neue Erfahrungen in Taizé, darauf Zeit mit alten Freunden zu verbringen, neue Menschen zu treffen und bei all dem Gottes Gemeinschaft zu erleben und ihm Schritt für Schritt ein Stückchen näher zu kommen.

Miriam Gerstendörfer

Bilder Copyright: Matthias Schaar / Elena Fölsing

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